Unabhängig davon, ob die Gesichtshaut trocken, fettig oder anfällig für Akne ist, erweist sich die Suche nach der perfekten Foundation als schwierige Aufgabe. Häufig muss man eine Entscheidung treffen, ohne das Produkt vorher testen zu können. Daher sind die Beschreibungen und das Design des Fläschchens meist die einzigen Faktoren, die eine Rolle bei der endgültigen Kaufentscheidung spielen. Dass das gewünschte Ergebnis beim Ausprobieren des Produkts häufig ausbleibt, ist nicht selten. Selbst wenn die Foundation vor dem Kauf getestet werden kann, ist es hilfreich zu wissen, welche Eigenschaften zu dem eigenen Hauttyp passen.

Foundation & Hauttyp

Um die geeignete Foundation zu wählen ist es wichtig, seinen eigenen Hauttyp zu analysieren. Des Weiteren sollte man den Beschreibungen auf den Fläschchen nicht blind Vertrauen schenken – der Beauty-Jargon kann häufig verwirrend sein. Stattdessen sollte getestet werden, welche Formel sich am besten auf der eigenen Haut anfühlt und aussieht. Frauen, die zu trockener Haut neigen, sollten eine Foundation wählen, die viele feuchtigkeitsspendende Eigenschaften besitzt. Hierzu eignen sich am besten Foundation-Sticks oder flüssige Foundations aufgrund ihrer cremigen Konsistenz. Frauen mit fettiger Gesichtshaut sollten sich hingegen für ein Puder entscheiden, da dieses für einen matten Teint sorgt. Bei Mischhaut ist eine gleichzeitige Anwendung von beiden Varianten zu empfehlen – trockene Stellen können mit flüssiger Foundation, fettige Stellen mit Puder ‚behandelt‘ werden.

Zusätzliche Eigenschaften

Obwohl die Deckkraft die Haupteigenschaft einer Foundation ist, sollten weitere Merkmale nicht ausser Acht gelassen werden. Um das meiste aus der Foundation herauszuholen, sollte man sich die Liste mit Inhaltsstoffen durchlesen. Bei einer Gesichtshaut, die zu Akne neigt, empfiehlt sich ein Produkt mit Salicylsäure, da es die Poren öffnet und antibakteriell wirkt. Außerdem ist es von Vorteil, eine Foundation mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15 zu wählen, denn diese kann Schäden durch UV-Strahlung der Sonne mindern oder vorbeugen.

Die Foundation richtig testen

Wenn man die Möglichkeit hat, die Foundation vor dem Kauf zu testen, sollte man diese nicht am Handgelenk auftragen. Besser ist es, das Produkt direkt im Gesicht zu testen. Die Hals- und Kieferpartie eignen sich am besten für den Test, da so besonders gut festgestellt werden kann, wie gut die Nuancen zum Hautunterton passen und ob sie harmonieren. Indem mehrere Nuancen nebeneinander getestet werden, kann bestimmt werden, welches Produkt farblich am ehesten mit der Haut ‚verschmilzt‘. Um unverfälschte Ergebnisse zu sehen, ist es von Vorteil, den Test in einer Umgebung durchzuführen, wo natürliches Licht auf das Gesicht fällt.

Deckkraft

Neben den vielen verschiedenen Farben und Konsistenzen, gibt es bei Foundations auch verschiedene Stufen bei der Deckkraft (leichte bis starke Deckkraft). Wer gewisse Merkmale und Eigenschaften wie zum Beispiel Sommersprossen nicht verdecken möchte, sollte zu einer Foundation mit einer leichten Deckkraft tendieren. Diese sorgt außerdem für einen sehr natürlichen Look, der den Hautunterton nicht farblich verzerrt. Für Frauen mit unreiner Haut und Pickeln eignet sich ein Produkt mit starker Deckkraft, da die unerwünschten Mitesser und Unebenheiten nahezu vollständig ‚unsichtbar‘ gemacht werden können.